Beitrag von Matteo Bottazzi - Rom

“Ich hoffe sehr, daß diese Seiten ein Forum sein werden, wo viele Teilnehmer miteinander über das Erlebnis, den Weg, die Reise sprechen werden.....und daß wir allen über unsere Abenteuer in Aachen und Köln berichten können.” - Matteo

“Ich möchte dies erleben, denn es ist bei solchen Gelegenheiten, daß man die enge Verbindung mit der Kirche fühlt und entdeckt, daß man seinen Weg nicht alleine geht” - Giuseppe

“Wir erleben den Aufruf Christi tief in uns selbst, Er, der uns aus so vielen anderen jungen Menschen unserer franziskanischen Gruppe auswählte, und wir wollen diesem Aufrug enthusiastisch und treu folgen.” - Paolou, Gemma, Marie, Jule Marie, Susanne

"Ich dachte es wäre cool gehen zu können; ich träumte mir jedoch nie, daß dies wahr werden würde!" - Cassandra

Wenn man sich auf eine wichtige Reise begiebt, muß man sich darauf vorbereiten: es gibt immer so viele Dinge, die noch erledigt werden müssen, und oft vergißt man etwas in der letzten Minute! Stellt Euch vor, wie es ist, wenn 60 junge Leute, die beschlossen haben nach Köln zu gehen, vorher noch nach Aachen gehen möchten um in den Fußspuren von Mutter Franziska Schervier zu wandeln. Hinzu kommt die Tatsache, daß diese jungen Leute nicht nur aus verschiedenen Städten, sondern auch aus verschiedenen Ländern kommen: Italien Senegal, Brasilien, USA. Sie sind die wirklich tragenden Persönlichkeiten dieses Erlebnisses. Warum beschlossen sie, am Weltjugendtag teilzunehmen und warum möchten sie dies mit den SFPs tun? Wie bereiten sie sich vor? Ihre Stimmen, Ihre Meinungen sind die beste Antwort auf all diese Fragen:


Hallo, ich bin in der Gruppe aus Brasilien, die zum Weltjugentag geht. Nachfolgend sind meine Antworten. . .

Zwei Jugendliche aus Brasilien
Nadia
Vinicius

1. Warum wolltest Du zum Welt-
jugendtag gehen?
Ich beschloß, am
Weltjugendtag teilzunehmen nachdem
ich eine Einladung der Franziskanischen
Schwestern der Armen erhielt und nachdem
ich mir über die enormen Möglichkeiten
spirituellen Wachstums und kultureller
Bereicherung klar wurde.

2. Warum wolltest Du mit den
Franziskanischen Schwestern der
Armen gehen?
Die Entscheidung, am
Weltjugendtag mit den Franziskanischen
Schwestern der Armen teilzunehmen beruht darauf, daß ich mich mit deren Heilgabe identifiziere, denn da ich ein Psychologe bin, teile ich die gleiche Einstellung.

3. Wie wirst Du auf diesen Weltjugendtag vorbereitet? Wir bereiten uns auf den Weltjugendtag in einigen Zusammenkünften vor, mit dem Ziel, unsere Beziehung als Gruppe, unsere Spiritualität und unsere Kenntnis der
Geschichte der Franziskanischen Schwestern der Armen zu vertiefen.

– Nadia

 

Gruppe junger Leute aus dem Senegal mit Schwester Roberta Sandroni

Dies ist das erste Mal, daß wir Gelegenheit haben, in den Fußspuren von Mutter Franziska in ihrem Geburtsland zu gehen, und dies weckt natürlich Emotionen in uns. Dieses Erlebniss wird uns dabei helfen zu missionieren und Zeugnis abzulegen für den Glaubenseifer unserer Aktivitäten, die wir mit den Franziskanischen Schwestern der Armen und der Kirche vollbringen. Wir selbst erfahren tief in uns den Aufruf Christi, der uns unter so vielen anderne jungen Leuten unserer franziskanischen Gruppe auswählte, und wir wollen diesem Ruf enthusiastisch und treu Folge leisten. Wir gehen auch als Boten der franziskanischen Jugend und mit der geistigen Unterstützung der Franziskanischen Schwestern der Armen in Koungheul und Dakar. Franziskanische Spiritualität ist uns sehr wichtig. Durch das Zeugnis des Lebens von Mutter Franziska und des hl. Franziskus und der hl. Therese finden wir die Kraft, echte Christen in unserer muslimischen Umgebung zu sein.

Die Teilnahme an diesem Ereignis mit anderen jungen Leuten aus Italien, Brasilien, den Vereinigten Staaten und Deutschland wird uns Gelegenheit geben, die Früchte unserer Arbeit vorzuzeigen. Die Mitwirkung am internationalen WJT und das Wissen, daß der neue Papst auch dort sein wird, war ein weiteres Geschenk Gottes. Die Überzeugung, daß wir nach Deutschland gehen werden, war für uns einfach unglaublich, eine Überraschung, die uns bezauberte.

Wir hatten verschiedene Schwierigkeiten: Geldmangel, Schwierigkeiten beim italienischen Konsulat Visen zu erhalten, denn als Studenten haben wir keine Glaubwürdigkeit. Dies alles ist jedoch der Preis, der für die Zunahme am Vertrauen in Gott gezahlt werden muß. Verschiedene Male im Verlauf dieser Zeit antwortete uns Gott, tröstete und ermutigte Er uns im täglichen Evangelium. Vielen herzlichen Dank allen, die uns finanziell und spirituell unterstützen. Möge Gott Euch segnen und behüten.

- Paolou, Gemma, Marie, Jule Marie, Susanne

Gemma und Susanne

Gruppe junger Leute aus Koungheul mit Schwester Sylviane Boissy


 

 

Giuseppe

Ich möchte dies erleben, denn es ist zu solchen Gelegenheiten, daß man die enge Verbindungmit der Kirche fühlt und entdeckt, daß man seinen Weg nicht alleine geht (...) Ich beschloß am WJT mit den SFPs teilzunehmen, weil ich mich mit ihrer Lebensführung, die heutzutage sehr selten ist, identifiziere.

- Giuseppe




Der Weltjugentag ist eine Gelgenheit, die Erfahrung christlichen Lebens mit der Jugend der ganzen Welt zu teilen. Nachdem ich schon seit einigen Jahren meinen Lebensweg mit den SFPs gegangen bin, beschloß ich mitzugehen, denn Köln stellt einen neuen Abschnitt auf diesem Weg dar. Ich habe große Freude bei der Vorbereitung und sehne mich danach, dort zu sein.

- Sara

Ich bin ganz aufgeregt, daß ich außerhalb der USA reise. Ich glaube, daß es eine sehr lohnende Erfahrung sein wird, zwei Wochen lang mit jungen Frauen aus der ganzen Welt zusammen zu leben. Ich freue mich darauf Musik aus verschiedenen Ländern zu kennenzulernen. Was die Teilnahme am Weltjugendtag betrifft, so bin ich sicher, daß ich völlig überwältigt sein werde, aber das ist eine gute " Überwältigung". Ich glaube nicht, daß man sich wirklich darauf vorbereiten kann.

Als der Weltjugendtag vor einigen Jahren in Canada stattfand, sah ich mir einiges davon am Fernsehen an. Ich dachte, daß es cool sei, dabei zu sein; ich träumte mir jedoch nie, daß das wahr werden würde! Besonders in Deutschland!

- Cassandra


Warum gehe ich mit den SFPs nach Köln? Es gibt viele Möglichkeiten eine Erfahrung zu machen und ich glaube, daß die Art und Weise, wie die Franziskanischen Schwestern der Armen es tun wirklich auch meine Art ist. Ich bereite mich darauf vor, indem ich versuche, mein "Haus zu säubern" - von allen Erwartungen, indem ich die Türen aller Räume, selbst die fest verschlossenen, für Gott öffne ....

- Mariangela

Valeria

Cassandra und Schw. Armida Sison

Mariangela

 

 

Abschließende Bemerkungen von Matteo Bottazzi:

Wie Ihr seht sind alle Zutaten zu einem wunderschönen Erlebnis vorhanden! In diesen letzten Wochen dachten wir, wie schön es wäre, den Weltjugendtag jetzt schon als Brüder und Schwestern zu erleben, bevor wir uns alle treffen, indem wir uns in das teilen, was wir haben. Indem wir so unsere Kreativität einsetzten und viel Enthusiasmus aufbrachten... haben eine Anzahl von Initiativen floriert: eine Tombola, ein Flohmarkt, eine Abendparty im Garten der Schwestern, ein Bingo-Spiel außerhalb der Saison!!An allen Fronten sind Vorbereitungen im Gange: wir stimmen unsere Musikinstrumente und üben unsere Stimmen damit wir zusammen singen und beten können. Wir frischen unsere Englisch-, Französisch-, Portugiesisch- und Italienischkenntnisse auf, damit wir einander besser kennenlernen können.

Alle Talente werden gewürdigt und wir werden versuchen, sie zu nutzen. Und das ist erst der Anfang! Die Verabredung ist für alle am 11. August in Aachen, bei Mutter Franziska, wo wir bis zum 15. bleiben werden, dann geht es weiter nach Köln.

Wir danken unseren deutschen Schwestern für Ihre Gastfreundschaft und Bereitschaft uns auf diesem Weg zu begleiten. Was mich betrifft, so kann ich nur sagen, daß ich mich bald wieder melden werde. Ich hoffe stark, daß diese Seiten sich zu einem Forum entwickeln, wo viele Stimmen ihre Erlebnisse, ihren Weg, die Reise einander mitteilen werden.....und daß wir allen über unser Abenteuer in Aachen und Köln berichten können.


 

Einige junge Leute aus Rom und
Schw. Tiziana Longhitano

 

“ . . . und viele Stimmen werden von einem Erlebnis, einem Weg,
einer Reise berichten . . .”

 

Einige Initiativen haben floriert.

 

Franciscan Sisters of the Poor
Congregational Office
133 Remsen St
Brooklyn , New York 11201
E-mail: sfp@franciscansisters.org    Website: www.franciscansisters.org


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