August 15, 2005

Heute reisten wir von Aachen ab nachdem wir noch einen rührenden Abschied von den Schwestern genommen hatten, die mit ihren weißen Taschentüchern winkten als wir wegfuhren.
Mit diesem Gruß begann ein neuer Abschnitt unserer Pilgerfahrt nach Köln. Wir möchten Euch noch von einigen Erlebnissen aus unserer Zeit in Aachen berichten.

Von einem beeindruckenden Erlebnis dieser Tage berichteten die zwei Teenager Laura und Cinzia:
“Als wir gestern abend den deutschen Schwestern für ihre Gastfreundschaft dankten, erhielten wir ein Geschenk: ihren Segen. Es war ein sehr ergreifender Augenblick. Sie waren wie Mütter, und wir empfanden ihre konkrete Liebe, ihr Vertrauen zu uns jungen Menschen, und dies drängt uns mit Würde vorwärts in die Zukunft.”

Mutter Franziska half uns die “Armen” mit einer anderen Einstellung zu betrachten, uns ihnen nahe zu fühlen, uns selbst als “arm” zu fühlen. Früher dachte ich, daß die Armen notleidende Menschen sind, denen etwas fehlt. Die Erfahrung Mutter Franziskas statt dessen hilft uns dabei zu verstehen, daß nach dem Evangelium arm nur Menschen sind, die fähig sind zu geben, was Gott uns gegeben hat.

~Anna, Castelbuono

Die Schwestern sagen der Gruppe auf Wiedersehen


Die Zeit in Aachen ist für uns sehr beeindruckend. Bevor wir hierher kamen, war uns zwar die Spiritualität Mutter Franziskas theoretisch bekannt, dieser Besuch jedoch ließ uns konkret - fast zum anfassen nahe - ihr Leben sehen. Ich war zum Beispiel besonders gerührt in der St. Nikolaus Kirche, wo Mutter Franziska eines Tages den hl. Franziskus anflehte, ihr etwas Geld zu besorgen, damit sie den Armen helfen könnte. Kurz danach kam jemand und berichtete ihr, daß ein Priester den von ihr benötigten Geldbetrag gestiftet hatte.

~Jules Marie, Senegal



Als man uns erzählte, wie Mutter Franziska den Kranken während der Cholera-Epidemie beistand, dachten wir an unser eigenes Land, wo diese Krankheit noch existiert und daran,wie die Kranken dort gepflegt werden. Die Anwesenheit der Franziskanischen Schwestern der Armen im Senegal ist sehr wichtig für uns.

~Ein Jugendlicher aus dem Senegal

 

Der erste Teil unseres Treffens in Aachen gestaltete sich sehr schön. Ich habe mehr über das Leben Mutter Franziskas erfahren. Was für ein großzügiges und gütiges Herz sie hatte! Diese Erfahrung hat meinen Glauben erneuert. Mit Mutter Franziska als Beispiel werde ich mich bemühen verständnisvoller und großzügiger zu sein. Ich habe auch etwas über die anderen Kulturen gelernt und ich genieße echt jede Minute dieses unvergeßlichen Ereignisses!

~Joice da Costa, Brasilien

 

Welch unvergeßliche Erfahrungen mache ich hier in Deutschland und besonders in Aachen. Ich habe noch nie so viele Freundschaften gleichzeitig an einem Ort geschlossen! Es war wirklich wunderbar über die Tradition und die Anekdoten aus dem Leben von Mutter Franziska zu erfahren.Wenn Euch jemals Gott aufruft, an einem solchen Ereignis teilzunehmen, dann dankt ihm von ganzem Herzen, und Ihr werdet es einfach toll finden.

~Roberto Antônio, Brasilien



 

 

Franciscan Sisters of the Poor
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