Brooklyn, d. 11. August 2005

Meine Lieben, Pace e Bene!

Ich grüße Euch und heiße Euch im Namen aller Kinder von Mutter Franziska zu diesem Ereignis, dessentwegen Ihr nach Aachen und Köln gekommen seid, willkommen.

Wir haben verschiedene Gründe für unsere Freude. Der Hauptgrund ist, daß ihr Teilnehmer seid und die Länder und Kulturen vertretet, in denen unsere Heilgabe kultiviert wurde. Möge der Gedankenaustauch unter Euch spontan, lebhaft und bereichernd sein: möge keiner von Euch zurückkehren, ohne daß Ihr die Heimantländer der anderen etwas mehr schätzen gelernt habt.

Ein zweiter Grund ist, daß Ihr der Aufforderung von zwei Oberhirten der Kirche gefolgt seid, einem Stern, einem Zeichen der Natur zu folgen, das seinen Schöpfer nicht verleugnen kann, und auf seine Weise, zu Ihm singt, Ihn feiert, zu Ihm führt, dem Licht, das das Dunkel erhellt. Wer weiß, mit wieviel Realitäten in Eurem Herzen Ihr diesen Weg begonnen habt - mit Hoffnungen für Eure Zukunft und auch Ängsten, die durch die Ungewißheit der Gegenwart hervorgerufen werden. Auch wir SFPs gehen den gleichen Weg. Aber wir alle haben einen Traum, der jeden Tag unseren Wunsch erneuert, unsere Leben hinzugeben: daß der große von den Evangelien inspirierte Wunsch des Franziskus, der Klara und von Mutter Franziska verwirklicht würde, alle Armen, alle Ausgeschlossenen und Leidenden als eine Familie Gottes versammelt zu sehen.

Können wir hoffen, diesen Traum in Euch allen zu hegen?
Können wir hoffen, daß Ihr Euer Leben dem großen Ideal weihen werdet: nämlich Gott, Gott inmitten der Männer und Frauen aller Zeiten?

Seht Euch in den nächsten Tagen um, habt den Wunsch, Euch die richtigen Fragen zu stellen, mutig nach Antworten zu suchen. Gebt Euch nicht mit Mittelmäßigkeit zufrieden, Gott hat große Dinge verheißen.

Seid versichert, daß unsere Gebete, die Gebete der Schwestern und Laienmitglieder, Euch begleiten. Wir erwarten begierig Eure Nachrichten.

Habt ein großartiges Erlebnis!

Im Geiste des Weltjugendtages,

Eure
Sr. Tiziana und alle SFPs